Ausbildung - Hundeführerschein

Vorbereitung Durchführung Übungen Anmeldung Gebühr


nb - Vorbereitung auf den VDH-Hundeführerscheins

Um zur Prüfung des Hundeführerscheins zugelassen zu werden, muss der Hundeführer entweder den Vorbereitungskurs besuchen oder einige Wochen vor der Prüfung dem Kursleiter seine Befähigung zeigen.
Zu empfehlen für eine optimale Prüfung ist die erste Variante, denn im Vorbereitungskurs wird auf die geforderten Teile der Prüfung hingearbeitet.
Jeder Prüfling muss das Lernpaket des VDH erwerben, dieses beinhaltet ein Lernvideo, in dem eine Prüfung und der Gedanke der hinter dem Führerschein steckt gezeigt bzw. erklärt wird. Außerdem enthält das Paket ein Infoheft in dem die Grundlagen der geforderten Theorie nachzulesen sind.
Das theoretische Grundwissen soll sich der Hundeführer in erster Linie durch das Selbststudium aneignen. Unterstützt werden soll das Lernen jedoch durch Theorieeinheiten, die während des Vorbereitungskurses stattfinden. Außerdem können dort auch Fragen zu nicht Verstandenem gestellt werden.
Um den geforderten Gehorsam möglichst genau zu beherrschen, wird dem Teilnehmer während des Kurses das Geforderte vermittelt. Zum einen muss der Hundeführer die geforderten Teile (also Laufwege) vermittelt bekommen und lernen und zum anderen muss auch der Vierbeiner lernen, was das Herrchen überhaupt will.
Eine Mischung aus Gruppenarbeit und Einzeltraining hat sich seit dem Kurs 2001 bewährt. Denn zum einen lernt der Hund auch unter Ablenkung (andere Hunde) konzentriert zu arbeiten und zum anderen kann im Einzeltraining auf individuelle Probleme eingegangen werden.
Auch der Teil der Sozialisierung wird im Kurs vermittelt. Neben Übungen auf dem Platz mit Statisten als Fahrradfahrer, angetrunkene Person oder Jogger, wird dabei auch die Reizgrenze der Hunde durch akustische Geräusche herauf gesetzt. Erschwernde Übungen für diesen geforderten Bereich sind dann die Stadtspaziergänge, bei denen die einzelnen Teams durch unvorhersehbare Ereignisse, aber auch geplante herausgefordert werden.
Dem Hundeführer soll also in diesem 12 Wochen-Kurs die Grundlage für eine gute Prüfung vermittelt werden, allerdings muss jeder auch zu Hause üben und mit dem Hund arbeiten, denn auf dem Platz kann man nur die Hausaufgaben abfragen und neue Aufgaben erfahren. Außerdem sei noch erwähnt, das nur ein regelmäßiges Erscheinen Sinn bringt, das heißt:
mind. 10 der zwölf Kurs-Tage sollten besucht werden.